Die Kampagne für eine „Weltweite Tierschutzerklärung” zieht in Lateinamerika Kreise. Allen Anzeichen nach könnte Mexiko dem Beispiel von Bolivien und Nicaragua folgen und sich als Unterstützer der Initiative stark machen.
Bei einem Treffen mit Mitarbeitern der Welttierschutzorganisation WSPA im letzten Monat unterzeichneten Vertreter der Umweltkommission des mexikanischen Parlamentes eine offizielle Erklärung. Darin verpflichten sie sich, im Außenministerium auf die Unterstützung der Kampagne für eine Weltweite Tierschutzerklärung zu drängen. „Mit dieser Unterzeichnung durch die Umweltkommission der Abgeordnetenkammer sind wir einen großen Schritt weiter“, erklärt WSPA-Programmleiterin Macela Vargas.
Francisco Ramírez Acuña, Vorsitzender der Abgeordnetenkammer des mexikanischen Parlamentes, äußerte sich folgendermaßen: „Es wurde viel dabei erreicht, Menschen besser zu schützen. Aber für alle, die sich nicht so gut selbst schützen können, wie eben die Tiere, muss noch viel getan werden.“
Regierungsbeamte halten es für möglich, dass das mexikanische Außenministerium sich voll hinter die Kampagne stellt und dass sich das Land auf dem UN-Gipfel im September für diese entscheidende Tierschutzinitiative einsetzen wird. Damit würde sich Mexiko den 36 Nationen aus allen Teilen der Welt anschließen, die bereits ihr Bekenntnis dafür abgelegt haben, dass Tiere schützenswert sind.
Die „Weltweite Tierschutzerklärung” ist ein offizielles Bekenntnis dazu, dass Tiere fühlende Wesen sind, die Schmerz und Leid empfinden können. Mit der Unterzeichnung verpflichten sich Regierungen, die Bedürfnisse von Tieren zu achten und der grausamen Behandlung von Tieren ein Ende zu setzen.