Chile und Peru haben ihre Unterstützung zur „Weltweiten Tierschutzerklärung” von Regierungsseite offiziell bestätigt. Beide Länder erkennen damit die Bedeutung des Tierschutzes an – nicht allein für die Tiere, sondern auch für Mensch und Umwelt. Mit diesem Schritt unterstützen nun 40 Staaten weltweit die Kampagne.
Bereits zu Anfang des Jahres betonten Bolivien und Nicaragua die Verantwortung der lateinamerikanischen Regierungen sowie der gesamten Welt, Tierquälerei zu verhindern. Mit der Unterstützung von Chile und Peru werden die Bestrebungen der Region, eine „Weltweite Tierschutzerklärung” umzusetzen, weiter gestärkt. Auch die Regierungen von Brasilien, Kolumbien und Costa Rica haben maßgebliche Schritte eingeleitet, um der von der WSPA unterstützen Tierschutzinitiative volle Unterstützung zu bieten.
Peru arbeitet derzeit an neuen Gesetzesinitiativen für den Tierschutz. So diskutiert der peruanische Kongress aktuell einen Gesetzentwurf, zu dessen Verfassung Tierschutzorganisationen, unter anderem Mitgliederorganisationen der WSPA, beigetragen haben. Darüber hinaus wurde eine Initiative zum Verbot der Nutzung von Tieren in ländlichen Zirkussen gestartet. Dieses Vorhaben wird von dem Kongressabgeordneten José Urquizo vorangetrieben, der die Anerkennung der „weltweiten Tierschutzerklärung” durch Peru initiierte.
In Chile hat eine lebendige Debatte über den Tierschutz begonnen. Im Laufe der letzten Jahre avancierte er zu einem ergiebigen Forschungsthema – insbesondere im Hinblick auf Nutztierhaltung und Wildtiere. Ferner hat Chile mittlerweile eines der größten nationalen Walschutzgebiete in der Welt.
„Die Kampagne zur Verabschiedung einer „Weltweiten Tierschutzerklärung” hat in diesem Jahr in Südamerika starke Unterstützung erfahren. Dies hat uns sehr gefreut, da wir darin nicht nur die Anerkennung der Tiere als schützenswerte Wesen sehen, sondern auch die Bereitschaft der Regierungen, Tierschutz individuell in ihre Entwicklungspolitik zu integrieren“, sagt Luis Carlos Sarmiento, WSPA-Direktor für Südamerika.
Regierungen und Bürger sind sich weltweit einig, dass Tiere eine wichtige Rolle spielen. Eine breitere Unterstützung der Regierungen wird dazu beitragen, auch die Vereinten Nationen von der Bedeutung der Tiere innerhalb der internationalen Gemeinschaft zu überzeugen.
Fernseh- und Musikproduzent Simon Cowell hat der WSPA Welttierschutzgesellschaft seine Unterstützung für ihre Kampagne „Tiere sind mir wichtig” zugesagt, damit der Tierschutz endlich international anerkannt wird.
Das Umwelt- und Forstwirtschaftsministerium ist für den Tierschutz in Indien verantwortlich. Der indische Umwelt- und Forstwirtschaftsminister Jairem Ramesh, spricht sich für die immer stärker werdenden Forderungen nach einer “Weltweiten Tierschutzerklärung” (UDAW, Universal Declaration on Animal Welfare) aus.
Die Singer-Songwriterin Leona Lewis unterstützt die Kampagne „Tiere sind mir wichtig” der WSPA Welttierschutzgesellschaft. In einem extra produzierten Video, das gemeinsam mit Familienhund Misty aufgenommen wurde, erklärt Leona ihre Unterstützung für eine „Weltweite Tierschutzerklärung“.